Jubiläumsbroschüre

20 21 Aufgabe der Stiftdamen war das tägliche Gebet und der Gottesdienst. Darüber hinaus ist sicher davon auszugehen, dass seit der Gründungszeit eine klösterliche Armenfürsorge betrieben wurde, die Witwen, Waisen, Kranken und Behinderten zugute kam. Im Gegenzug mussten allerlei Abgaben von den Bewohnern des Grundbesitzes an das Stift übermittelt werden. Das Heberegister – eine Pergamenthandschrift aus dem 11./12 Jahrhundert – legte fest, welche Waren und Dienstleistungen seitens der umliegenden Bauern und Handwerker nach Freckenhorst geliefert werden mussten. Bis zu 260 Hofstellen brachten über die ihnen zugewiesenen fünf Schulzenhöfe Getreide, Tiere, Käse, Honig, Wein und vieles mehr zum Stift Freckenhorst. 2025: Vom Nehmen und Geben

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